Put-Option (Verkaufsoption)
Auch genannt: Put, Verkaufsoption
Eine Put-Option ist ein Vertrag, der dem Käufer das Recht gibt, eine Aktie bis zu einem bestimmten Datum zu einem festen Preis (dem Basispreis) zu verkaufen. Der Käufer gewinnt, wenn die Aktie um mehr als die gezahlte Prämie unter den Basispreis fällt.
Puts dienen als Wette auf fallende Kurse oder als Absicherung von Aktien, die man schon besitzt, ähnlich wie eine Versicherung: Man zahlt eine Prämie, und bricht der Kurs ein, zahlt der Put.
Anders als beim Leerverkauf kann ein gekaufter Put nie mehr als seine Prämie verlieren.
Formel
Payoff at expiry = 100 × max(0, strike − price)
Beispiel
Ein Put mit Basispreis 40 $ kostet 2 $ (200 $). Die Aktie fällt auf 33 $. Der Put zahlt 100 × (40 $ − 33 $) = 700 $, also 500 $ Gewinn.
In Journey Shares
Puts auf eine Person zahlen, wenn ihr Aktienkurs beim Verfall am Freitag unter dem Basispreis liegt. →
Verwandte Begriffe
- Call-Option (Kaufoption): Eine Call-Option ist ein Vertrag, der dem Käufer das Recht, aber nicht die Pflicht gibt, eine Aktie bis zu einem bestimmten Datum zu einem festen Preis (dem Basispreis) zu kaufen.
- Leerverkauf: Beim Leerverkauf leiht man sich Aktien, verkauft sie und kauft sie später zurück, um von fallenden Kursen zu profitieren.
- Basispreis (Strike): Der Basispreis ist der feste Preis, zu dem eine Option den Kauf (Call) oder Verkauf (Put) der zugrunde liegenden Aktie erlaubt.
- Optionsprämie: Die Optionsprämie ist der Preis, den man für eine Option zahlt.
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Nur zu Lernzwecken. Keine Anlageberatung.