Leerverkauf
Auch genannt: Shorten, Short, Short-Position
Beim Leerverkauf leiht man sich Aktien, verkauft sie und kauft sie später zurück, um von fallenden Kursen zu profitieren.
Fällt der Kurs, kauft man günstiger zurück und behält die Differenz. Steigt er, ist der Verlust nach oben offen, weil ein Kurs immer weiter steigen kann.
Leerverkäufe erfordern ein Margin-Konto mit Sicherheiten, und ein Short Squeeze entsteht, wenn steigende Kurse viele Leerverkäufer gleichzeitig zum Rückkauf zwingen.
Formel
Profit = (sale price − buy-back price) × shares − borrowing costs
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Verwandte Begriffe
- Margin (Wertpapierkredit): Auf Margin kaufen heißt, sich beim Broker Geld zu leihen, um mehr Aktien zu kaufen, als das eigene Geld erlaubt, mit den eigenen Anlagen als Sicherheit.
- Short Squeeze: Ein Short Squeeze ist ein scharfer Kursanstieg, der Leerverkäufer zwingt, Aktien zurückzukaufen, um ihre Verluste zu begrenzen, was den Kurs noch weiter treibt.
- Bärenmarkt: Ein Bärenmarkt ist eine längere Phase fallender Kurse, meist ein Rückgang von 20 % oder mehr vom letzten Hoch.
- Sicherheit (Kreditsicherheit): Eine Sicherheit ist ein Vermögenswert, den ein Kreditnehmer dem Kreditgeber verpfändet und den dieser nehmen oder verkaufen darf, wenn der Kredit nicht zurückgezahlt wird.
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