Geldpolitik
Geldpolitik ist die Steuerung von Zinsen und Geldmenge durch eine Notenbank, um die Inflation niedrig und die Beschäftigung hoch zu halten. Zinserhöhungen kühlen die Wirtschaft ab, Zinssenkungen beleben sie.
Die US-Notenbank hat ein doppeltes Mandat: Preisstabilität und maximale Beschäftigung. Ihr Hauptinstrument ist der Federal Funds Rate, in Krisen ergänzt durch Anleihekäufe.
Verwandte Begriffe
- Federal Funds Rate (Leitzins der Fed): Der Federal Funds Rate ist der Zinssatz, zu dem sich US-Banken über Nacht Reserven leihen.
- Quantitative Lockerung (QE): Quantitative Lockerung heißt, dass eine Notenbank Geld schafft, um in großem Umfang Anleihen zu kaufen, und so die langfristigen Zinsen senkt, wenn die kurzfristigen schon nahe null liegen.
- Fiskalpolitik: Fiskalpolitik ist der Einsatz von Staatsausgaben und Steuern, um die Wirtschaft zu beeinflussen.
- Inflation: Inflation ist die Rate, mit der die Preise in der gesamten Wirtschaft steigen, sodass jeder Dollar oder Euro weniger kauft.
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