Geldmenge
Auch genannt: M1, M2, M3
Die Geldmenge ist die gesamte Menge an Geld in einer Volkswirtschaft. M1 umfasst Bargeld und Sichteinlagen; M2 zusätzlich Spareinlagen und andere geldnahe Anlagen.
Die Quantitätstheorie verknüpft sie mit den Preisen: MV = PQ. Wächst die Geldmenge schneller als die Produktion, steigen tendenziell die Preise.
Formel
M × V = P × Q (money × velocity = price level × real output)
Verwandte Begriffe
- Inflation: Inflation ist die Rate, mit der die Preise in der gesamten Wirtschaft steigen, sodass jeder Dollar oder Euro weniger kauft.
- Mindestreservesystem: Im Mindestreservesystem halten Banken nur einen Teil der Einlagen als Reserve und verleihen den Rest, wodurch in der Wirtschaft neues Geld entsteht.
- Quantitative Lockerung (QE): Quantitative Lockerung heißt, dass eine Notenbank Geld schafft, um in großem Umfang Anleihen zu kaufen, und so die langfristigen Zinsen senkt, wenn die kurzfristigen schon nahe null liegen.
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