Effizienzmarkthypothese
Auch genannt: EMH, Random Walk, Markteffizienz
Die Effizienzmarkthypothese besagt, dass Aktienkurse bereits alle verfügbaren Informationen widerspiegeln, sodass niemand den Markt dauerhaft schlagen kann, außer durch Glück oder mehr Risiko.
Eugene Fama formalisierte sie 1970. Die schwache Form besagt, dass vergangene Kurse keine künftigen vorhersagen; die starke, dass selbst Insiderwissen eingepreist ist. Blasen und Crashs sind die wichtigsten Gegenargumente.
Sie ist das Hauptargument für Indexfonds.
Verwandte Begriffe
- Indexfonds: Ein Indexfonds kauft alle Aktien eines Index, etwa des S&P 500, im selben Verhältnis und erzielt so die Marktrendite, statt sie schlagen zu wollen.
- Informationsasymmetrie: Informationsasymmetrie liegt vor, wenn eine Seite eines Geschäfts mehr weiß als die andere.
- Volatilität: Volatilität misst, wie stark und wie schnell ein Kurs schwankt, meist als annualisierte Standardabweichung der Renditen.
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